Ursachen der Polyneuropathie: Risiken und Faktoren

Ursachen einer Polyneuropathie

 

  • Diabetes mellitus

    Die diabetische Polyneuropathie ist die häufigste Form weltweit. Dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt Blutgefäße und Nerven, besonders in Füßen und Beinen. Folgen: Taubheitsgefühle, Schmerzen und schlecht heilende Wunden.
     
  • Alkohol

    Chronischer Alkoholkonsum wirkt direkt giftig auf Nerven und verstärkt durch Vitaminmangel (B1, B12) das Risiko einer Polyneuropathie.
     
  • Mangelernährung & Vitaminmangel

    Fehlt es an Vitamin B1, B6, B12, Folsäure oder Vitamin E, steigt die Wahrscheinlichkeit für Nervenschäden erheblich.
     
  • Medikamente

    Bestimmte Chemotherapeutika (z. B. Cisplatin, Taxane, Vincristin), Antibiotika oder antivirale Mittel können Nervenschäden auslösen.
     
  • Infektionen

    Borreliose, HIV, Hepatitis C, Herpes Zoster und andere Infektionen können die Nerven entzünden.
     
  • Autoimmunerkrankungen

    Krankheiten wie das Guillain-Barré-Syndrom, CIDP oder systemische Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder Rheuma greifen ebenfalls das Nervensystem an.
     
  • Genetische Ursachen

    Seltene erbliche Neuropathien, etwa die Charcot-Marie-Tooth-Krankheit, gehören ebenfalls zu den Auslösern.
     
  • Toxische Ursache

    Kontakt mit Schwermetallen (Blei, Quecksilber, Arsen) oder Lösungsmitteln kann Nervenschäden hervorrufen.
     
  • Unklare Ursachen

    In rund 20 % der Fälle bleibt die Ursache ungeklärt – man spricht von idiopathischer Polyneuropathie.

 

 

https://www.gesundheit.com/gesundheit/krankheiten-a-z/1/polyneuropathie-ursachen-symptome-diagnose-therapie

 

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